Leinsaat

Lein, auch Flachs genannt, gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Schon um 5000 v. Chr. wurde Lein angebaut. Leinsamen, ebenso wie das daraus gewonnene Leinöl, diente bereits im antiken Griechenland als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden.
Die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, wirken im Darm als Quellmittel. Gelangen sie in den Darmtrakt, binden sie dort Wasser und quellen auf. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts, was wiederum die Verdauung anregt. Das fette Leinöl übt eine Art Schmiereffekt aus und beschleunigt den Weitertransport des Darminhalts. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich Leinsamen als pflanzliches Mittel gegen Verstopfung – ebenso wie Flohsamenschalen.
Der hohe Anteil an Omega-3 Fettsäuren, das Vitaminspektrum sowie seine Schleimwirkung machen die Leinsaat zu einem beliebten Zusatzfutter für Pferde.
Mit Weizenkleie, Salz und Wasser wird schon immer ein Mash angesetzt, das den Appetit anregt, schonend auf Magen und Darm wirkt und gerade bei Pferden mit Magen- und Darmproblemen die Verdauung wieder in Schwung bringt.
Leinsamen enthalten aber auch einen hohen Anteil an Cyanogen-Verbindungen. Durch die Einwirkung von Enzymen, die im Verdauungsprozess der Pferde aktiviert werden entsteht Blausäure, die recht gefährlich werden kann.Spezielle Züchtungen ( Leingold) enthalten weniger, so dass diese auch ungekocht verfüttert werden können.
Leinsamen bringt Glanz ins Fell, und hilft bei der Darmreinigung. Leinsamen enthält viel Fett und Eiweiß, viel Energie und Rohfaser.
Zwei Dinge sind zu beachten; Leinsamen ist klein, flach und hartschalig. Die Pferde müssen gut kauen, dass die Schale der Leinsaat geknackt und gut verdaut werden kann.
Die Cyanogen-Verbindungen müssen durch Kochen der Leinsaat oder vorher durch andere technische Verfahren zerstört werden. Leinsaat- Extrudate (Omegalin-Equinus) erleichtern die Handhabung erheblich und können ohne zu kochen, bedarfsgerecht angeboten werden.
Die Thermo-Extrusion beseitigt die unvorteilhaften Eigenschaften der Leinsamen. Die Cyanogen-Verbindungen werden in der Behandlung durch Temperatur und Druck zerstört.
Das Besondere von Omegalin Equinus liegt in der Auswahl der Saat, und dem korrekten Gleichgewicht der Behandlungsparameter Temperatur, Druck, Feuchtigkeit mit dem Ziel die Verdaulichkeit zu erhöhen und die Handhabung zu erleichtern.
In dieser Konstellation bietet sich die Vewendung als reines Produkt ( Omegalin Pur) als Kombination mit Vitamin E und Bierhefe ( Omegalin Equinus) sowie als Bestandteil von Mash (Omegalin Mash) an.

Nachrichten über Leinsaat

Keine Gentechnik in heimischen Produkten

Die Welt – 14.02.2016
Neben den Ernteproben werden im Südwesten auch Saatgut, Lebensmittel und Futtermittel untersucht. Um zu verhindern, dass gentechnisch veränderte Organismen sich in geschützte Bereiche verbreiten, ist im Landesnaturschutzgesetz ein drei Kilometer breiter Schutzgürtel für naturschutzfachlich besonders hochwertige Flächen gesetzlich verankert… mehr